Nach dem Abitur 2009 bin ich zum ersten Mal nach Tansania gereist um dort in Rahmen eines Pflegepraktikums in einem Krankenhaus zu arbeiten. Ich kam während dieses Aufenthalts in Kontakt mit dem „Good-Hope Waisenhaus“ und verbrachte zunehmend mehr Zeit mit den Kindern, die dort lebten. Die Geschichten dieser Kinder und ihre Lebenssituationen berührten mich und ich beschloss zu versuchen etwas für diese Kinder zu tun. Nach meiner Reise nach Tansania begann ich Medizin an der Semmelweis Universität Budapest zu studieren. Nach zwei Jahren setzte ich dieses an der Universität Kiel fort.

 

Während des Studiums flog ich jedes Jahr nach Tansania zurück um nach den Kindern die ich inzwischen förderte und dem Waisenhaus zu schauen. Während meines letzten Studienjahres und im Jahr danach verbrachte ich jeweils, gemeinsam mit Kai, längere Aufenthalte in Tansania um intensiv am Projekt zu arbeiten und viel Zeit mit den Kindern zu verbringen. Seit 2018 bin ich als Kinderärztin in München tätig und besuche natürlich weiterhin regelmäßig die Kinder vor Ort. 

Antonia Pelshenke

Nach der Schule ging ich 2008 für ein Jahr nach New York und arbeitete dort in einer Fellowship, die sich um ältere Menschen kümmert. Zurück in Deutschland begann ich zunächst ein Studium in Würzburg, wechselte allerdings recht bald an die Semmelweis Universität Budapest, um Medizin zu studieren. Dort lernte ich Toni kennen und sie erzählte mir zum ersten Mal von Ihrer Zeit in Tansania und den Kindern, die sie inzwischen förderte. Das Ganze begeisterte mich und ich nahm mir vor sie dabei zu unterstützen. Ich wechselte nach zwei Jahren an die Universität Ulm und beendete dort 2016 mein Studium. Die Bindung zu Tonis Arbeit in Tansania wurde fester und ich unterstützte sie zunehmend.

2017 gründeten wir schließlich, gemeinsam mit anderen Unterstützern, den gemeinnützigen Verein Matumaini Good-Hope e.V.. Seit 2018 lebe ich in München und arbeite dort als Anästhesist.

Kai Reinhard

Flora ist vom Stamm der Massai und Toni hat sie bei ihrem ersten Tansania-Aufenthalt kennengelernt. Sie war damals ehrenamtliche Betreuerin der Kinder im Good-Hope Waisenhaus. Flora kennt die meisten Kinder bereits sehr lange und hat eine enge Verbindung zu ihnen und zu den verbliebenen Familienangehörigen. Das ist im alltäglichen Umgang mit den Kindern von ganz besonderer Bedeutung. Vor einigen Jahren hat sich Flora schweren Herzens vom Waisenhaus getrennt, da sie eine kleine Tochter bekommen hat, die sie nun versorgen muss. Sie fing an zu studieren und ist mittlerweile Lehrerin. Heute ist sie eine tragende Stütze vor Ort und immer für die Kinder da.

Flora

Laurent ist in einem Dorf in der Nähe von Usa River geboren. Bei ihm und seiner Familie habe ich während meines ersten Aufenthalts in Tansania gelebt. Er ist Lehrer und Theologe, hat lange in England gearbeitet und im Jahr 2015 die „Usa River NGO for Albinos“ gegründet. Mit dieser NGO vernetzt er betroffene Familien in der Region und versucht individuelle Unterstützung zu leisten. Wir arbeiten eng mit ihm und der NGO zusammen. Seine Ortskenntnisse und Kontakte helfen uns bei vielen organisatorischen Abläufen. 

Laurent