

Projekt Matumaini
Matumaini - Ma|tu|ma|ini [sw]: Hoffnung [n.,pl.,feminin]
Allgemein das jeden Lebenswillen speisende Ausgreifen nach etwas Erfüllendem, das noch Zukunft, aber auch erreichbare Möglichkeit ist.
Alles begann 2009, als Toni nach Ihrem Abitur nach Tansania reiste und im Rahmen eines halbjährigen Aufenthaltes im Good Hope Waisenhaus am Fuße des Mount Meru mitarbeitete.
Dabei handelte es sich um ein kleines und einfaches Waisenhaus, das privat geführt war. Es gab kaum finanzielle Unterstützung und die Kinder lebten in sehr beengten Verhältnissen, bekamen nur sehr einfache Malzeiten und konnten die meiste Zeit nicht zu Schule gehen.

Toni half bei den täglichen Abläufen im Waisenhaus mit und versuchte gemeinsam mit den Mitarbeitern des Waisenhaus Struktur, Bildung und Kreativität in den Alltag der Kinder zu bringen. Sie begann zunehmend die örtlichen Gegebenheiten und die Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten der Kinder zu verstehen. Sie wollte sich auch über ihren Aufenthalt hinaus, für die Kinder des Waisenhauses einsetzen. Aufgrund von recht undurchsichtigen und teils fragwürdigen Finanzierungsstrukturen des Waisenhauses, war eine direkte finanzielle Unterstützung des selben jedoch keine wirkliche Option.
Sie entschloss sich daher zunächst eines der Kinder, Oscar, individuell zu fördern und Ihm den Schulbesuch zu ermöglichen. Die Fortschritte die Oscar machte waren beeindruckend und Toni beschloss mehr Kinder im Rahmen Ihrer Möglichkeiten zu fördern und kehrte jedes Jahr zurück um nach den Kindern und ihren Fortschritten zu schauen.
Zunehmend wurden Menschen aus Ihrem Umkreis auf das Projekt aufmerksam und begannen Sie dabei zu Unterstützen. Das Projekt wuchs und immer mehr Kinder konnte eine schulische Ausbildung ermöglicht werden.
Der Grundstein für das heutige Projekt und den gemeinnützigen Verein „Matumaini-Good Hope e.V.“, welchen sie im Jahr 2017 gründete, war gelegt.
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